| Wir Romagnolen erzählen gern, wie leicht es
ist, die Grenze zwischen beiden Gebieten zu erkennen: solange dem
durstigen Reisenden, der auf der Via Emilia von Norden kommt, Wasser
gereicht wird, befindet er sich in der Emilia, wird jedoch Wein
aufgetischt, ist er in der Romagna. So haben wir auch in unserem Dialekt für
trinken und Wein nur ein Wort "bé".

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Vielen bedeutet die EMILIA-ROMAGNA nur gute Küche,
Strände und Vergnügen. Sie ist jedoch eine viel komplexere Region: reich
an Geschichte, Kunst, Kultur und Traditionen und - wie man aus dem
Namen ableiten kann - zweigeteilt: die Emilia, die an die Lombardei grenzt,
und die Romagna, die sich bis zur Adria hinzieht.
In wenigen Minuten ist man mit dem Auto von der
Stränden in den Hügeln und Bergen des Appennin. Es ist das Land, wo
die Brücke des Tiberius (RIMINI) und das Mausoleums des Theoderich
(RAVENNA)
die Jahrtausende überdauert haben, das Land der Mosaiken, Burgen
und Kirchen, das Land, wo Cäsar den Rubikon überschritten und Cesare
Borgia grausam geherrscht hat (CESENA); wo Dante und Garibaldi freundliche
Aufnahme fanden; wo Fellini und Mussolini (Provinz
Forlì) geboren sind.
In der Romagna hat sich allmählich eine hohe
Weinkultur entwickelt, so hat der bedeutende Weinführer Gambero
Rosso neuerdings diese Gegend mit drei Gläsern ausgezeichnet. Im Almanacco del
Berebene 2005 (Seite 137)
ist zu lesen: „… ihre besten Sangiovese-Weine können es mittlerweile
mit den großen italienischen Roten aufnehmen… ein ständiges Wachsen,
das uns, da sind wir ganz sicher, in Zukunft noch echte Überraschungen
bringen wird“.
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Möchten Sie gerne die hervorragendsten Weingüter kennenlernen,
die als erste den „Sangiovese di Romagna“ berühmt gemacht haben?
Wissen Sie, dass der Wein „Sangiovese“ nach einem Hügel bei
Rimini, dem Monte Giove "Berg Jupiters", benannt ist?
Um wirklich die vielfältigen Reize, welche
die Romagna zu bieten hat, zu erfahren, können Sie diese in
Begleitung eines Kenners und Experten, eines Weinverkosters der
Romagna entdecken: Guido Penso. |
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